Schuljahr 2008/09


Abschied

Am letzten Schultag des Schuljahres 2008/09 fand die Entlassung unserer Viertklässler statt. In einem feierlichen Gottesdienst zum Thema “Segen” verabschiedeten sich 49 Kinder, die nun eine weiterführende Schule besuchen werden. Zuvor fand in unserem Musikraum eine kleine Feier statt, bei der nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch unsere langjährigen Kollegen Frau Vergoßen und Herr Mohnen verabschiedet wurden. Die Klasse 4b verabschiedete sich mit einem flotten Rap, das Schulorchester trug das Lied “Ein Stern” in umgedichteter Form vor. Und zum Schluss sangen alle - mit selbstgebastelten Fähnchen winkend - “Viel Glück und viel Segen auf all euren Wegen …”

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Stadtrundgang der 4a (Juni 2009)

Wir hatten eine Werkstatt über den Kreis Heinsberg gemacht. Was wir in der Werkstatt gelernt hatten, wollten wir uns in Wirklichkeit ansehen. Wir trafen uns mit Herr Hawinkels, der uns durch die Stadt führen sollte. Leider war der Gastes-Brunnen wegen Bauarbeiten weg. Im Rathaus zeigte uns Herr Hawinkels ein Modell von Heinsberg aus dem Mittelalter. Von da gingen wir in die Körbergasse. Dort war früher eine Korbmacherschule. Weiter ging es zum Klosterhof. Früher stand hier ein Kloster. Neben dem Klosterhof steht eine Kapelle. Die Leute nennen sie Schlangenkapelle. Herr Hawinkels erzählte uns die Geschichte dieser Kapelle. Auch sollten dort im Sumpf Glocken der alten Kirche liegen. Kinder und Künstler können im Sommer die Glocken läuten hören. Neben dem alten Amtsgericht stehen noch Reste der alten Stadtmauer. Hier sollen früher Dämonen gehaust haben. Im alten Amtsgericht steht noch ein Ritter in seiner Rüstung. Es ist Philipp I. von Heinsberg. Von dort aus gingen wir zum Burgberg. Dort stehen noch Reste der alten Stadtmauer. Über eine Brücke gelangt man auf dem Kirchberg. Dort stehen noch Reste vom alten Herrenhaus. Der Küster hatte dort früher ein kleines Beet. Die Leute nannten es Himmelsgärtchen, weil es so hoch lag. Herr Hawinkels zeigte uns die Kirchentür. Ein Künstler hat auf dieser Tür Verwandte der Herren von Heinsberg verewigt. Auf dieser Tür gibt es eine Hand und einen Fuß der heiligen Hedwig. Wenn man die berührt, soll es guten Segen geben. Am Schluss des Rundgangs führte uns Herr Hawinkels durch die Kasematten. Bei einer Belagerung konnten die Leute durch die Kasematten fliehen. Die abendliche Beleuchtung des Burgbergs gilt als die schönste Beleuchtungsanlage Europas.

(geschrieben von der Klasse 4a)

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Titel verteidigt (Mai 2009)

Im vorigen Jahr lautete eine Überschrift in der Heinsberger Zeitung: Beachtliche Erfolge für die Katholische Grundschule Straeten. Diese Meldung bezog sich auf die Durchführung eines landesweiten Mathematikwettbewerbs, dessen zweite Runde auf Kreisebene durchgeführt wurde. Dabei konnte eine Schülerin der Straetener Grundschule den Titel eines Kreismeisters erringen. Auch in diesem Jahr konnten sich wieder zehn Schüler aus den beiden vierten Klassen für diese zweite Runde qualifizieren. Diese fand am 24. Januar in der Grundschule in Waldfeucht-Haaren statt. 109 Schüler aus 15 Schulen gingen an den Start, und wieder konnte eine Schülerin aus Straeten den Sieg erringen. Leah Wellens erreichte mit 15 von 17 möglichen Punkten die höchste Punktzahl und kann sich jetzt mit dem Titel eines Kreismeisters schmücken. Darüber hinaus wird sie neben weiteren Platzierten vor den Osterferien an der 3. Runde des Wettbewerbs auf Landesebene teilnehmen. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den Schülern die Mathematik einmal von einer neuen Seite zu zeigen. So soll die Freude an der Beschäftigung mit der Mathematik geweckt und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht gefördert werden. Die Tatsache, dass sich in den letzten vier Jahre mehrere Schüler der Straetener Schule für die 3. landesweite Runde qualifizieren konnte, beweist, dass dies wohl in Straeten gelungen ist.

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Adventssingen

Am Dienstag, den 16.12.08 versammelte sich die ganze Schulgemeinde im noch dunklen Foyer, um am Adventskranz zu singen. Einige Kinder aus den 4. Schuljahren begleiteten den Gesang mit ihren Flöten. Die Klasse 4b trug die Weihnachtsgeschichte “Beschenkte Hirten” vor.
Dabei konnten alle ganz aus der Nähe die neu gestaltete Krippenlandschaft bewundern, die seit dem 1. Advent dort aufgebaut ist.
Die alte Krippe wurde in der Betreuungsgruppe „entrümpelt“, die Figuren bekamen neue Kleider und es wurden neue Schafe gebastelt.
Dafür ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an Frau Weinsheimer, Frau Welfens und die Betreuungskinder!

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Die Märchenerzählerin war da (Dez.2008)

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien konnten wir dank der Unterstützung unseres Fördervereins die Märchenerzählerin Frau König aus Randerath in unsere Schule einladen. In einer Ecke des Musikraums hatte sie mit Stoffen, Figuren und Kerzen eine „märchenhafte“ Kulisse vorbereitet. Die Kinder machten es sich auf Matten bequem und lauschten eine Stunde lang aufmerksam und gespannt ihren Erzählungen. Zwischen den Märchen hatten sie bei einem Auflockerungsspiel Gelegenheit, sich zu bewegen, um dann wieder konzentriert zuzuhören. Zum Schluss durften alle Kinder aus einer Schatzkiste ein Erinnerungsstück mitnehmen: Goldtaler, Federn und andere märchenhafte Dinge.

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Ein besonderer Schultag (Dez. 2008)

Nach dem Gottesdienst hat der Förderverein im Musikraum uns allen aus der Schule Frühstück vorbereitet. Das hat uns sehr gut geschmeckt.
Lina, Luisa, Alex, Stefan, Luca und Frau Reiners haben das Bilderbuch „Felix, Kemal und der Nikolaus“ vorgestellt.
Die Klasse von Frau Mandt hat die Weihnachtsbäckerei vorgeführt.
Zum Schluss haben wir alle „Lasst uns froh und munter sein, bald ist Nikolausabend da“ gesungen. Wir fanden den Tag schön, weil wir keine Hausaufgaben auf hatten.
(geschrieben von Alexander, Mats, Felix, Niklas, Fabian und Lucas, Klasse 3a)

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Legende der Hl. Barbara

Barbara war ein glückliches Kind. Ihr Vater war ein reicher Kaufmann, er kaufte ihr viele Sachen. Nur immer wenn er auf Reisen ging, sperrte er sie in einen Turm ein, damit sie nicht mit Menschen zusammenkam, die ihr schaden konnten. In diesen Turm konnte nur eine Lehrerin und ein Diener rein. Als die Lehrerin zum ersten Mal von Jesus erzählte, war Barbara ganz interessiert am christlichen Glauben. Sie ließ ein drittes Fenster in den Turm schlagen. Das erste Fenster steht für Gott. Das zweite Fenster für Gottes Sohn. Das dritte Fenster steht für den Heiligen Geist. Da der Vater nicht an Gott glaubte, war er so wütend, dass er sie ins Gefängnis werfen und zum Tode verurteilen ließ. Auf dem Weg zum Gefängnis verhedderte sich ihr Kleid in einen Kirschbaumzweig, den sie dann ins Gefängnis mitgenommen hat. Am Tag der Hinrichtung fing der Kirschzweig an zu blühen.

(geschrieben von Nils, Dennis, Luca und Carl aus der Klasse 3a)

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